Am Montag, dem 20. Juli, führte die Feuerwehr Wilhelmsburg-Stadt eine technische Einsatzübung mit dem Schwerpunkt Menschenrettung nach einem Verkehrsunfall durch.
Als Übungsszenario wurde ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen angenommen. In einem Fahrzeug waren drei Personen, im zweiten Fahrzeug zwei Personen eingeklemmt. Ziel der Übung war die rasche und patientenschonende Rettung der insgesamt fünf Verletzten.
Die von V Maximilian Gruber und HBM Martin Glanninger ausgearbeitete Übung forderte die Teilnehmer mit einem realitätsnahen Einsatzszenario. Die Mannschaft wurde in zwei Einsatzgruppen aufgeteilt, die jeweils die Menschenrettung an einem Fahrzeug durchführten.
Vor Beginn der Rettungsmaßnahmen wurden die Unfallfahrzeuge mittels Steckleiter und Spanngurten gegen Umkippen sowie gegen weitere Bewegungen gesichert, um ein sicheres Arbeiten für die Einsatzkräfte zu gewährleisten.
Für die Befreiung der eingeklemmten Personen kamen der akkubetriebene Rettungssatz aus dem HLF 1-W sowie der hydraulische Rettungssatz des SRF zum Einsatz. Nach der Schaffung entsprechender Rettungsöffnungen erfolgte die schonende Rettung der Verletzten mittels Spineboard.
Um die Übung möglichst realitätsnah zu gestalten, übernahm eine Rettungssanitäterin fiktiv die Rolle der Notärztin. Während der gesamten Rettungsarbeiten wurden die verletzten Personen von den Feuerwehrmitgliedern betreut und versorgt.
Die Übung verlief erfolgreich und bot den Einsatzkräften die Möglichkeit, den Umgang mit den Rettungsgeräten sowie die Zusammenarbeit bei technischen Einsätzen unter realistischen Bedingungen zu üben. Solche Übungen sind ein wichtiger Bestandteil der laufenden Aus- und Weiterbildung und tragen dazu bei, im Ernstfall rasch, sicher und professionell Hilfe leisten zu können.